hebräisch Gott
B. Fünfsinn 2014, hebräischer Gottesname

„Eines Tages wird die Erde allen Menschen gehören und die Menschen werden eins sein mit der Erde“ (Kirchentagslied, 80er Jahre) – diese Hoffnung und diese Sehnsucht treiben mich an. Die Rede von Gott, dem Göttlichen, macht für mich Sinn. Sie hält die großen Wünsche nach Frieden und Gerechtigkeit wach, ermutigt zum Handeln und tröstet mich.

 

In den Ländern Lateinamerikas habe ich erlebt, wie gerade in Unrechtssystemen die biblische Sprache neu lebendig wird. Gott steht auf der Seite der Benachteiligten und begleitet sie im Ringen um ein würdiges Leben. Besonders die Begegnungen und der Austausch mit Frauen führten mich zum Engagement für Gender-Gerechtigkeit. Theologie zu treiben heißt für mich, Partei zu ergreifen inmitten unserer Weltgesellschaft und ihren Problemen.

Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass „das von Gott" in uns wohnt und wir Teil einer größeren Wirklichkeit sind.